freiheit.pro PROMOFOTO Baris Kirat Julius Kuhn (c) Jan-Pieter Fuhr

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„Es spricht für das beklemmende Stück, dass man über seinen Inhalt fast die Arbeit von Regisseur, Ausstatterin und Schauspieler vergisst, dass es einen kombinieren lässt über das, was geschehen ist, dass das Drama auch keine einfachen Antworten und Schuldzuweisungen gibt.“

AUGSBURGER ALLGEMEINE 


"Ein starkes Stück, ein relevantes Thema, eine eindrucksvolle Inszenierung!"

a3-KULTUR

 

freiheit.pro

Das Theaterstück



per Click zum Trailer


 »freiheit.pro« am Staatstheater Augsburg

Über »freiheit.pro«:
Der siebzehnjährige Leo ist sozial isoliert und stalkt die gleichaltrige Emmy, die seit dem Tod ihrer Mutter beim Vater lebt. Sie hat bereits drei Selbstmordversuche hinter sich, bei denen sie heimlich von Leo gefilmt wurde. Dieser versammelt mit den Aufnahmen von Emmy alias »Kitty Diablo« eine begeisterte Anhängerschaft im Netz. Einer der glühendsten Fans ist Mehmet. Als er und Leo Zeuge von einem erneuten Selbstmordversuch Emmys werden, machen sie ihr ein ungeheuerliches Angebot: Sie wollen ihr helfen zu sterben, verlangen dafür aber, sie dabei filmen zu dürfen. Zunächst empört willigt Emmy schließlich ein, stellt aber eine Bedingung: Sie möchte einen ganz besonderen Tod sterben. Zu dritt machen sie sich nun auf einen atemberaubenden Selbsterfahrungstrip durch eine – letzte (?) – Nacht auf der Suche nach der perfekten Location, live verfolgt von einer sich exorbitant steigernden Zahl an Followern im Netz und den Eltern, die verzweifelt versuchen, das Schlimmste zu verhindern.

Zwischen Groteske und Thriller inszeniert Gastregisseur Achim Conrad diesen zeitgenössischen Theatertext vor einer buchstäblich bröckelnden Kulisse (Bühne & Kostüm: Raissa Kankelfitz). Das Augsburger Schauspielensemble nähert sich dabei behutsam einer sich unverstanden fühlenden Generation an, die durch mediale Selbstinszenierung einerseits und Suizidgedanken andererseits dem realen Leben zu entfliehen versucht. Als Gast ist erstmals der Augsburger Schauspieler Baris Kirat auf der Bühne.

Besetzung:
Leo Schneider - Julius Kuhn
Emmy Olitzki - Marlene Hoffmann
Mehmet Durgun - Baris Kirat
Conny Schneider, Leos Mutter - Natalie Hünig
Bernd Schneider, Leos Vater - Sebastian Müller-Stahl
Jürgen Olitzki, Emmys Vater - Kai Windhövel

Inszenierung: Achim Conrad 

Bühne & Kostüme: Raissa Kankelfitz 

Musik: Stefan Bohne 

Dramaturgie: Lutz Keßler


Weitere Termine

Do 28.11.2019 - 19.30 Uhr | brechtbühne im Gaswerk
So 15.12.2019 - 18.00 Uhr 
| brechtbühne im Gaswerk
Sa 18.1.2020 - 19.30 Uhr 
| brechtbühne im Gaswerk
Do 13.2.2020 - 19.30 Uhr 
| brechtbühne im Gaswerk
Sa 14.3.2020 - 19.30 Uhr 
| brechtbühne im Gaswerk
Do 2.4.2020 - 19.30 Uhr 
| brechtbühne im Gaswerk
Sa 18.4.2020 - 19.30 Uhr 
| brechtbühne im Gaswerk

Jeweils mit Einführung 30 Minuten vor Beginn.

Jetzt Pressekarten reservieren unter: eva-maria.fuerstenberger@augsburg.de Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung!





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 (c) André Imöhl


Bildersucht & Cyberflucht

Die Ausstellung


Unser Alltag ist heute ohne digitale Medien und einem breiten Medienangebot nicht mehr vorstellbar. Kleinkinder wachsen mit der Nutzung von elektronischen Geräten und der direkten Verbindung in die digitale Welt auf. Für die meisten ist das zur normal gewordenen Realität geworden und stellt keine Gefahr dar. Das wachsende Interesse an Angeboten und Projekten zum Thema Medienabhängigkeit in der sozialen Arbeit und die Anerkennung der Computerspielsucht als Erkrankung durch die WHO zeigen jedoch deutlich, dass manche Nutzerinnen und Nutzer durch eigene Kraft kein gesundes Verhältnis zu den neuen Technologien entwickeln.

Die Erlebnisinstallation „Bildersucht & Cyberflucht“ richtet sich an verschiedene Zielgruppen. Durch die besondere Form eines Kubus, kann die Installation sich in die räumlichen Bedingungen von Theaterfoyers, Museen oder den Eingangsbereichen öffentlicher Gebäude gut anpassen. So können sich zum einen Eltern und Interessierte durch die verschiedenen Interviews und aushängenden Wissenstexten gut über das Thema der Medienabhängigkeit informieren. Die Installation wurde überwiegend von sozialen Einrichtungen gebucht und in ein erfolgreiches Konzept eingebunden. So haben auch viele Schulklassen die Ausstellung „Bildersucht & Cyberflucht“ pädagogisch begleitet besuchen können.


WEITER ZUR AUSSTELLUNG „BILDERSUCHT & CYBERFLUCHT"

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